Farblichttherapie, Farbtherapie - die heilende Wirkung von Licht und Farben

Die Farbtherapie ist eine Heilkunst, bei der gezielt verschiedene Farben zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit eingesetzt werden. Sie zählt zu den ältesten Formen der Heilbehandlung. Dass Sonnenlicht eine wohltuende und heilende Wirkung auf den Körper hat, wussten bereist die Völker der Antike. Deshalb wurde sie Sonne unter anderem bei den Maya, Azteken und Ägyptern als Spenderin des Lebens und Gottheit verehrt.

Behandlung durch Farben,
 Farbtherapie - Farblichttherapie
Das Sonnenlicht - Quelle des Lebens

Im Laufe der Zeit entwickelte sich ein Bewusstsein für die Wirkung einzelner Farben auf Mensch und Tier und sie wurden zu therapeutischen Zwecken angewandt. Die Griechen und Römer ordneten den einzelnen Göttern charakteristische Eigenschaften, Planeten sowie eine äußere (exoterische) und eine innere (esoterische) Farbe zu. Jupiter symbolisiert die Farbe Blau, Merkur die Farbe Gelb, Venus die Farbe Indigo, Mars die Farbe Rot, Saturn die Farbe Grün, die Sonne die Farbe Orange und der Mond die Farbe Violett.

In einigen ägyptischen Tempeln gibt es spezielle Farbräume, in denen durch eine besondere Architektur durch den Lichteinfall und Lichtbrechung verschiedene Farben erzeugt wurden, um so eine Heilwirkung zu erzielen. Selbst die Einrichtungsgegenstände waren in bestimmten Farben gehalten. Die Kranken wurden in Farbgewänder gehüllt und mit hellen, lichten Farben bestrahlt. Ebenso wurden psychologische Zustände und Erkrankungen mittels ausgleichender Farbschwingung therapiert. Der mächtigste damals verehrte Gott, war Horus – der Gott des Lichts.

Die moderne Farblichttherapie

 Nach Forschungsergebnissen des Physikers, Chemikers und Mediziners Dinshah Ghadiali (1873-1966) verhält sich jeder Körper ähnlich wie ein Prisma. Er spaltet das Licht auf und entnimmt den Spektren die für sein energetisches Gleichgewicht benötigte Energie. Seine Entdeckungen beruhen auf den Erkenntnissen der großen deutschen Wissenschaftler Kirchhoff, Bunsen und Fraunhofer, wonach alle chemischen Elemente bestimmte Farbfrequenzen aufweisen. Deshalb müsste die chemische Reaktion eines Elementes in unserem Körper auch mit entsprechend farbigem Licht erzielt werden können.

Hauterkrankungen Schmerzlinderung Allergien

Jede der Spektralfarben besitzt einen ganz eigenen „Charakter“, spezielle Eigenschaften und Wirkungen, die von den unterschiedlichen Schwingungen der Farben ausgehen. Aufgenommen wird das Licht zu einem kleinen Teil über die Netzhaut der Augen, aber vor allem auf direktem Weg durch die Haut. In Form von Photonen und Elektronen wird die Information zum Zwischenhirn weitergeleitet. Dort werden hormonelle Vorgänge ausgelöst. Die energetischen Schwingungen des Lichts können so auf unsere Zellen einwirken. Sie beeinflussen das Wachstum und die biochemischen Vorgänge im ganzen Organismus. Die Zellen nehmen die Energie der Lichtstrahlen nicht nur auf, sondern geben diese untereinander weiter. Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Körperzellen sowohl auf Helligkeitsunterschiede, als auch auf unterschiedliche Lichtfarben, reagieren.

Werden die biochemischen Vorgänge in den Zellen und Zellverbänden durch Licht beeinflusst, ist es logisch, dass einzelne Spektren (Farben des Lichts), wenn sie von außen auf den Körper treffen, spezifische Reaktionen und Veränderungen auslösen können. Welche Art von Veränderung das ist, hängt von der Wellenlänge des Lichts ab. Ein allgemein bekanntes Beispiel ist, dass rotes Licht anregend, blaues Licht eher beruhigend wirkt. Außerdem können Farben Kälte- und Hitzegefühle auslösen, Angst oder Aggression hervorrufen, oder zu Hunger und Durst führen.

Bewährte Einsatzgebiete der Farblichttherapie, Farbpunktur sind:

  • Steigerung der körpereigenen Abwehr
  • Behandlung von Allergien
  • Schmerzlinderung
  • Behandlung von Hautkrankheiten
  • Eindämmung von Entzündungen
  • Abtöten von Bakterien
  • Harmonisierung des Zellgewebes (Narbenentstörung, bessere Wundheilung)
  • Verengung oder Erweiterung der Kapillaren (kleinste Blutgefäße)
  • Anregung und Harmonisierung aller Körperfunktionen.